CFH e.V.
Club für Hundefreunde Schmallenberg

Agility

Agility ist ein Teamsport, in der eine gute Harmonie zwischen Mensch und Tier eine große Rolle spielt. Es macht einfach nur Spaß und Mensch und Tier bleiben fit dabei.


Was ist eigentlich Agility?
Agility ist eine  vom VDH anerkannte Hundesportart und hat seinen Ursprung in England. Auch wie Flyball hat sich dieser Hundesport sehr schnell auf der Welt verbreitet und ist zu einem beliebten Hundesport geworden.

Bei Agility muss der Hund fehlerfrei einen Parcours bewältigen. Dieser wird vom Hundeführer durch Körpersprache gelenkt. Aber nicht nur die fehlerfreie Bewältigung des Parcours spielt eine Rolle, sonder auch die Zeit. Jeder Lauf wird gestoppt.

Grundregeln
Um Turniere laufen zu können, braucht der Hund eine bestandene Begleithundeprüfung und eine vollständige Tollwutschutzimpfung.

Außerdem muss der Hund ein Alter von mindestens 18 Monaten haben.

Jeder Parcour hat eine Reihenfolge, die der Hundeführer mit seinem Hund einhalten muss. Diese sind immer nummeriert und befinden sich an den jeweiligen Hindernissen.

Der Hund läuft ohne Leine und Halsband und darf während des Laufes auch nicht vom Hundeführer angefasst werden.


Klassen
Um ein bisschen die Fairness zu behalten, sind die teilnehmenden Hunde in verschiedene Klassen unterteilt. Es gibt zwei verschiedene Klassen:

Größenklasse
(hier wird der Hunde an der Schulterhöhe gemessen)

Small (S): u 35 cm
Medium (M): 35 bis 42,99 cm
Large (L): ab 43 cm

Leistungsklassen
(hier wird der Hund nach seiner Leistung eingeteilt)

A1 = unterste Leistungsklasse
A2 = mittler Leistungsklasse
A3 = höchste Leistungsklasse
Senioren = alle Hunde ab 6 Jahren

Man fängt immer mit der Leistungsklasse A1 an und arbeitet sich nach und nach in die anderen Leistungsklassen hoch. Um so höher man in den Leistungsklassen steigt, um so höher ist der Schwierigkeitsgrad. Denn nicht nur die Parcours werden schwieriger, sondern die Zeit wird auch weniger, in die der Parcour angelaufen werden muss.


Gerätschaften
Die Sprünge lassen sich in der Höhe verstellen. Die Höhe dieser Sprünge sind je nach Größenklasse festgelegt.

Hürden:
Diese bestehen aus zwei Seitenteilen und einer Stange. Wichtig ist hierbei, dass die Stange nur lose auf den Seitenteilen liegen darf, so dass der Hund sich beim Sprung nicht verletzen kann. Die Hürde sind  höhenverstellbar.
 




Reifen:
Hierbei ist es wichtig, dass der Hund durch den Reifen springt


Weitsprung:
Hier muss der Hunde mehrere kleinen Hürden auf einmal überspringen




Dann gibt es noch die sogenannten Kontaktzonengeräte. Hierbei ist es wichtig, dass der Hund am Anfang und Ende mit mindestens einer Pfote die Kontaktzone (meistens rot markiert) berührt. Damit der Hund nicht auf den Gräten rutscht, sind diese mit einem Antirutschbelag versehen.

A-Wand:
Ist in der Höhe verstellbar



Wippe:



Laufsteg:





Aber ein Parcour besteht nicht nur aus Hürden und Kontaktzonengeräten. Slalom, Tunnel und der Tisch können zusammen mit den Hürden und den Kontaktzonengeräten in einem Parcour vorkommen.
 
Slalom:
Besteht aus 12 Stangen, diese stehen 60 cm auseinander.
Der Hund muss immer rechts von der ersten Stange in den Slalom einlaufen.


 

Fester Tunnel:
Dieser Tunnel ist am Boden fest fixiert




Softtunnel/Sacktunnel:
Dieser Tunnel besteht aus einem festem Teil und einem flexiblen Stoffteil



Tisch:
Der Tisch muss kippsicher und antirutsch sein. Der Hund muss 5 Sekunden auf dem Tisch in seiner Position warten, bis sein Hundeführer ihm ein Zeich gibt. Erst dann darf der Hund den Tisch verlassen.


Agility macht sehr viel Spaß, für Mensch und Hund. Durch den Sport wird die Bindung zum Hund gestärkt und man lernt seinen Partner sehr gut kennen.





























Ihr habt Interesse?
Dann meldet euch doch einfach bei



Sylvia Keuthen
(Tel.: 0151/53294448)

Quelle: Wikipedia